Smalley liegt mit zwei Schlägen in Führung und geht in die US-PGA-Finalrunde

Alex Smalley übernimmt souverän die Führung in der Endrunde der US PGA Championship in Aronimink. Rahm und McIlroy lauern direkt dahinter in der Verfolgung.
Auf der Rangliste des Aronimink Golf Club brach am Samstag Chaos aus, als die dritte Runde der US PGA Championship mit dramatischen Schicksalsschlägen verlief. Die Anzeigetafel ähnelte einer sich drehenden Tombola, bei der fast jeder Teilnehmer im Feld die emotionale Achterbahnfahrt potenziellen Ruhms und anschließender niederschmetternder Enttäuschung erlebte. Mit Birdie-Putts schossen sich die Spieler an die Spitze der Bestenliste, stürzten jedoch kurz darauf wieder ab, als ihnen Bogeys den Schwung raubten. Die Dynamik des Wettbewerbs hielt die Zuschauer den ganzen Tag über in Atem.
Als sich der Staub legte und die Aktion am Samstag zu Ende ging, stand ein Name ganz oben auf der PGA Championship-Rangliste: Alex Smalley. Der 29-jährige Teilnehmer aus North Carolina, der in seiner Karriere noch keinen Sieg bei einem professionellen Golfturnier errungen hat, befand sich bemerkenswerterweise in der beneidenswerten Position, eines der prestigeträchtigsten Golfturniere anzuführen. Smalley schaffte eine beeindruckende 68er-Runde, schaffte es auf sechs unter Par und sicherte sich vor der Endrunde des Wettbewerbs einen Vorsprung von zwei Schlägen.
Die Bedeutung von Smalleys Leistung kann nicht genug betont werden. Diese relativ unbekannte Größe im Profigolfsport, die derzeit auf Platz 78 der Weltrangliste steht, hat es geschafft, einige der bekanntesten Namen und erfahrensten Veteranen des Sports zu übertreffen. Der Umstand stellt eine echte Aschenputtel-Geschichte dar, die sich auf Aronimink abspielt, einem historischen Golfplatz im Raum Philadelphia, der im Laufe seiner geschichtsträchtigen Geschichte zahlreiche bedeutende Golfveranstaltungen veranstaltet hat.
Als die Golfwelt ihre Aufmerksamkeit auf die Endrunde am Sonntag richtete, veränderte sich die Erzählung des Turniers dramatisch von dem typischen Szenario etablierter Champions, die um einen weiteren großen Meisterschaftssieg kämpfen. Stattdessen drehte sich die Handlung nun darum, ob Smalley seinen Vorsprung gegenüber der harten Konkurrenz, die sich hinter ihm auf der Bestenliste aufstellte, behaupten konnte. Die Anwesenheit mehrerer Weltklasse-Konkurrenten, die nur zwei Schläge zurück lauerten, schuf ein Umfeld, in dem die Endrunde außergewöhnliches Drama und möglicherweise unerwartete Ergebnisse zu bieten versprach.
Die Endrunde der US PGA Championship stand vor der Tür und Smalley stand vor der gewaltigen Herausforderung, seinen Vorsprung zu verteidigen und sich gleichzeitig in einem der anspruchsvollsten Wettbewerbsumfelder des Golfsports zurechtzufinden. Die Frage, die Golfbegeisterte auf der ganzen Welt beschäftigt, konzentrierte sich darauf, ob der relativ unbekannte Nordkaroliner die Herausforderungen berühmterer Konkurrenten erfolgreich abwehren könnte. Die Aktion am Sonntag in Aronimink versprach, eine Antwort auf diese zwingende Frage zu liefern, da die Meisterschaft auf dem Spiel stand, während die dramatischsten Momente des Turniers näher rückten.


