Steigende Kraftstoffkosten: EU-Fahrer müssen aufgrund der Iran-Krise mit einer jährlichen Erhöhung um 220 Euro rechnen

Experten warnen, dass europäische Autofahrer aufgrund des Iran-Konflikts an den Zapfsäulen 220 Euro mehr pro Jahr zahlen müssen und der Ölpreis auf 100 US-Dollar pro Barrel steigen wird. Die Ersparnisse für Besitzer von Elektrofahrzeugen steigen.
Steigende Treibstoffkosten: Laut Branchenanalysten sehen sich europäische Autofahrer aufgrund der anhaltenden Spannungen im Iran mit einem starken Anstieg ihrer jährlichen Treibstoffkosten konfrontiert. Da die Ölpreise die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel erreichen, müssen Autofahrer in der EU damit rechnen, an der Zapfsäule zusätzlich 220 Euro (190 Pfund) pro Jahr zu zahlen.
Die von Forschern des Thinktanks Transport & Environment (T&E) veröffentlichten Ergebnisse sind eine direkte Folge des durch den Krieg im Iran verursachten Anstiegs der Ölpreise. Ein anhaltender Ölpreis von 100 US-Dollar pro Barrel würde bedeuten, dass europäische Autofahrer im Laufe eines Jahres insgesamt 55 Milliarden Euro zusätzlich zahlen, was durchschnittlich 220 Euro pro Fahrer entspricht.
Größere Belastung für Fahrer mit hoher Kilometerleistung: Die Auswirkungen sind für diejenigen, die längere Strecken fahren, noch ausgeprägter, da ihre Kraftstoffkosten noch deutlicher steigen werden. Die Bewertung erfolgte durch den Vergleich von Daten aus dem Jahr 2022, als der russische Einmarsch in die Ukraine den Ölpreis auf die 100-Dollar-Marke trieb, mit Daten aus dem stabileren Zeitraum 2017–2019.


