Aktuelle Studie zeigt, dass soziale Medien mit Ängsten und Depressionen bei Teenagern in Zusammenhang stehen

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder, die soziale Medien mehr als drei Stunden täglich nutzen, als Teenager häufiger Angstzustände und Depressionen entwickeln, was wahrscheinlich auf Schlafmangel zurückzuführen ist.
Eine aktuelle Studie hat einen besorgniserregenden Zusammenhang zwischen der intensiven Nutzung sozialer Medien durch Kinder und der Entwicklung von Angstzuständen und Depressionen im späteren Teenageralter aufgedeckt. Forscher gehen davon aus, dass die Auswirkungen wahrscheinlich mit Schlafmangel zusammenhängen, der dadurch verursacht wird, dass junge Menschen mehr als drei Stunden am Tag online interagieren.
Die Studie ergab, dass Kinder, die mehr als drei Stunden am Tag in sozialen Medien unterwegs sind, als Teenager häufiger unter Depressionen und Angstzuständen leiden. Interessanterweise war der Zusammenhang mit Depressionen bei Mädchen stärker ausgeprägt, obwohl die Gründe für diesen Geschlechtsunterschied noch untersucht werden.
Experten gehen davon aus, dass der Zusammenhang zwischen übermäßiger Nutzung sozialer Medien und psychischen Problemen im Jugendalter größtenteils auf die störenden Auswirkungen auf die Schlafmuster zurückzuführen ist. Wenn junge Menschen bis spät in die Nacht an ihre Geräte gefesselt sind, berauben sie sich selbst der guten Ruhe, die für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen so wichtig ist.
„Schlafmangel könnte ein wesentlicher Faktor für den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und psychischen Gesundheitsproblemen bei jungen Menschen sein“, sagte einer der leitenden Forscher. „Wir wissen, dass guter Schlaf für das körperliche und psychische Wohlbefinden unerlässlich ist. Daher ist es besorgniserregend, die Zusammenhänge zwischen längerer Bildschirmzeit und Problemen wie Angstzuständen und Depressionen zu erkennen.“
Quelle: The Guardian


