Südafrika ernennt Verhandlungsführer aus der Apartheid-Ära zum neuen US-Botschafter

Roelf Meyer, ein ehemaliger Politiker der National Party, der eine entscheidende Rolle bei den Gesprächen zur Beendigung der Herrschaft der weißen Minderheit in Südafrika spielte, wurde zum neuen Botschafter des Landes in den Vereinigten Staaten ernannt.
In einem Schritt, der die anhaltenden Bemühungen des Landes widerspiegelt, seine komplizierte Vergangenheit in Einklang zu bringen, hat Südafrika Roelf Meyer, einen ehemaligen Politiker der National Party, der eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen zur Beendigung der Apartheid spielte, zum neuen Botschafter in den Vereinigten Staaten ernannt.
Meyer, heute 77 Jahre alt, war eine herausragende Persönlichkeit beim Übergang zur Demokratie Anfang der 1990er Jahre. Als Chefunterhändler der National Party arbeitete er an der Seite des African National Congress (ANC), um das Apartheidsystem abzubauen und den Weg für die ersten demokratischen Wahlen des Landes im Jahr 1994 zu ebnen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Ernennung des weißen Meyer zu diesem hochrangigen diplomatischen Posten gilt als symbolische Geste für Südafrikas Engagement für nationale Versöhnung und integrative Regierungsführung. Es stellt einen bedeutenden Wandel gegenüber der Vergangenheit des Landes dar, als die National Party eine weiße Minderheitsherrschaft aufrechterhielt, die die schwarze Mehrheit unterdrückte.
In einer Erklärung lobte die südafrikanische Regierung Meyer's
Quelle: BBC News


