Der Südafrikanerin Malema droht nach Anklage wegen Waffenbesitzes eine Gefängnisstrafe

Der südafrikanische Oppositionsführer Julius Malema ist zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er vor Jahren bei einer politischen Veranstaltung ein Gewehr abgefeuert hatte. Der umstrittenen Figur drohen rechtliche Konsequenzen für sein Handeln.
Julius Malema, der hitzige Anführer der südafrikanischen Partei Economic Freedom Fighters (EFF), wurde wegen seiner Rolle bei einem Vorfall im Jahr 2018, bei dem er bei einer politischen Kundgebung ein Gewehr abgefeuert hatte, zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Die umstrittene Figur wurde wegen des Abfeuerns einer Schusswaffe im öffentlichen Raum verurteilt, ein Verbrechen, das mit einer Höchststrafe von fünf Jahren geahndet wird.
Die Anklage geht auf ein Ereignis im Jahr 2018 zurück, bei dem Malema während der Jubiläumsfeierlichkeiten der Partei auf einem Video dabei zu sehen war, wie sie ein Gewehr in die Luft schoss. Der Vorfall löste Empörung aus und führte zu einer Untersuchung durch die Behörden. Malema behauptete, dass er die Waffe nicht tatsächlich abgefeuert habe, sondern eher an einer zeremoniellen Geste teilgenommen habe.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


