Starmer lehnt US-Plan zur Blockierung der Straße von Hormus ab

Der britische Labour-Chef Keir Starmer kritisiert Trumps geplante Seeblockade der Straße von Hormus und verurteilt den Schritt gemeinsam mit anderen US-Verbündeten.
In einer scharfen Zurechtweisung des jüngsten außenpolitischen Schachzugs der Trump-Regierung hat der britische Labour-Chef Keir Starmer entschieden erklärt, dass das Vereinigte Königreich eine US-geführte Seeblockade der Straße von Hormus nicht unterstützen wird. Starmers Kommentare folgen auf den Vorschlag der Trump-Regierung, die strategische Wasserstraße abzusperren, ein Schritt, der sowohl bei Verbündeten als auch bei Gegnern auf breite Kritik gestoßen ist.
Die Straße von Hormus, eine enge Passage, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet, ist ein wichtiger globaler Engpass für die Schifffahrt, da schätzungsweise 20 % der weltweiten Ölversorgung durch ihre Gewässer fließen. Mit der Drohung, die Meerenge zu blockieren, wollen die USA den Druck auf Iran erhöhen, der als Vergeltung für die Sanktionen wiederholt damit gedroht hat, die Meerenge zu schließen.
Starmers Ablehnung des US-Plans unterstreicht jedoch die wachsende Kluft zwischen der Trump-Regierung und ihren traditionellen Verbündeten. Frankreich, Spanien und die Türkei haben die vorgeschlagene Blockade ebenfalls kritisiert, während China den Schritt als Bedrohung für die internationale Sicherheit und den Welthandel verurteilt hat.
Quelle: Al Jazeera


