Staaten schaffen es nicht, Flusssanierungsplan in Höhe von 160 Millionen US-Dollar umzusetzen

Eine unabhängige Überprüfung zeigt, dass die Regierungen von New South Wales und Queensland die versprochene Wasserinfrastruktur erheblich unzureichend eingehalten haben, wodurch Feuchtgebiete ausgetrocknet und Ökosysteme gefährdet sind.
Eine unabhängige Überprüfung hat ein erhebliches Versagen der Landesregierungen bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen zu Investitionen in die Flussgesundheitsinfrastruktur im nördlichen Murray-Darling-Becken aufgedeckt. Mehr als 160 Millionen US-Dollar an versprochenen Verbesserungen wurden in den letzten acht Jahren nicht umgesetzt, was ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Zukunft wichtiger Wassersysteme und abhängiger Ökosysteme in der gesamten Region aufkommen lässt.
Es wurde festgestellt, dass die Regierungen von New South Wales und Queensland ihren Verpflichtungen zur Verbesserung der Wasserflüsse und zur Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts in einem der wichtigsten Flusssysteme Australiens erheblich nicht nachgekommen sind. Dieses Versagen ist in NSW besonders akut, wo die Regierung es völlig versäumt hat, den Zugang zu privatem Land zu sichern, der für die Umsetzung entscheidender Verbesserungen des Wasserflusses in den Überschwemmungsgebieten in der Region Gwydir erforderlich wäre. Die Folgen dieser Untätigkeit sind bereits offensichtlich: Die jüngsten Ereignisse zwingen Wissenschaftler dazu, Notrettungsmaßnahmen für Schildkröten einzuleiten, die in schnell austrocknenden Feuchtgebieten ausgesetzt wurden.
Die Region Gwydir, eine kritische ökologische Zone, die auf eine sorgfältig verwaltete Wasserverteilung angewiesen ist, hat aufgrund mangelnder Infrastrukturverbesserungen dramatisch gelitten. Ohne die versprochenen Zugangsregelungen und Überschwemmungsmanagementsysteme wurde der natürliche Wasserkreislauf, der die vielfältige Tierwelt der Region erhält, erheblich gestört. Die Situation erreichte letzte Woche einen Krisenpunkt, als Umweltforscher gezwungen waren, Notfalleinsätze zu ergreifen, um Hunderte von Schildkröten zu retten, die vor dem sicheren Tod standen, als der Wasserspiegel der Feuchtgebiete auf beispiellose Tiefststände sank.


