Gestohlener Animationsfilm gewinnt Preise, deutsche Studenten wehren sich

Als ein Amerikaner die Anerkennung für einen Animationsfilm zweier deutscher Studenten stahl, fand das Duo einen cleveren Weg, ihre Arbeit zurückzugewinnen und den Dieb zu entlarven.
In einem verblüffenden Fall kreativen Diebstahls reichte ein Amerikaner einen von zwei deutschen Studenten erstellten animierten Kurzfilm unter seinem eigenen Namen bei verschiedenen Filmfestivals ein – und gewann mehrere Auszeichnungen und Preise. Doch das entschlossene deutsche Duo ließ sich seine harte Arbeit nicht nehmen und entwickelte einen einzigartigen Plan, um sich gegen den Betrüger zu wehren.
Der ursprüngliche Animationsfilm mit dem Titel „Butty“ wurde von zwei Filmstudenten der Filmakademie Baden-Württemberg in Deutschland gedreht. Der Kurzfilm, der die Geschichte eines einsamen Roboters erzählt, zeigte die beeindruckenden technischen und künstlerischen Fähigkeiten seiner Schöpfer. Doch irgendwie gelangte ein skrupelloser Amerikaner an den Film und beschloss, ihn als seine eigene Kreation auszugeben und ihn unter dem neuen Titel „T-130“ bei Festivals und Wettbewerben einzureichen.
Zum Entsetzen der deutschen Studenten zahlte sich die Täuschung des Amerikaners aus, denn der gestohlene Film heimste weltweit prestigeträchtige Preise und Auszeichnungen ein. Das Duo wusste, dass sie schnell handeln mussten, um ihr rechtmäßiges Eigentum an dem Werk zurückzugewinnen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


