Superbakterien stellen eine tödliche Bedrohung dar: Experten warnen, dass die Medikamentenpipeline gefährlich dünn ist

Experten warnen davor, dass die Pipeline an neuen Medikamenten zur Bekämpfung antibiotikaresistenter Superbakterien innerhalb von fünf Jahren um 35 % geschrumpft ist, und prognostizieren eine Verdoppelung der Todesfälle bis 2050, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.
Superbakterien oder Bakterien, die gegen die meisten oder alle Antibiotika resistent geworden sind, stellen eine ernsthafte Bedrohung für die globale Gesundheit dar. Experten schlagen Alarm, da die Pipeline an neuen Medikamenten zur Bekämpfung dieser tödlichen Infektionen in den letzten Jahren besorgniserregend zurückgegangen ist.
Laut einem neuen Bericht der Access to Medicine Foundation (AMF) und des Wellcome Trust ist die Zahl der Antibiotika-Entwicklungsprojekte großer Pharmaunternehmen in den letzten fünf Jahren um 35 % gesunken, von 92 auf nur noch 60 Medikamente in der Entwicklung.
Diese schrumpfende Pipeline ist besonders besorgniserregend, wenn man bedenkt, dass sich die jährliche Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit arzneimittelresistenten Infektionen bis 2050 weltweit auf 8 Millionen verdoppeln könnte, wenn keine dringenden Maßnahmen ergriffen werden.
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