Anstieg der Routineimpfungen in ganz England nach Ausbruch der Kent-Meningitis

Eltern im Großraum Manchester berichten von einem 40-prozentigen Anstieg der Einwilligungen, da die Nachfrage nach MenACWY- und Td/IPV-Impfungen als Reaktion auf den tödlichen Meningitis-Ausbruch im ganzen Land stark ansteigt.
Im Zuge des tragischen Kent-Meningitis-Ausbruchs, bei dem zwei Teenager ums Leben kamen, melden Schulimpfdienste und Apotheken in ganz England einen Anstieg der Nachfrage nach Routineimpfungen. Eltern in Greater Manchester verzeichneten einen Anstieg der Zustimmungen zu diesen kritischen Impfungen um 40 %, da Tausende von Teenagern in den letzten zwei Wochen Impfungen gegen die A-, C-, W- und Y-Meningitisstämme (MenACWY) sowie Diphtherie, Polio und Tetanus (Td/IPV) gebucht oder erhalten haben.
Die Dringlichkeit dieser Impfstoffe hat zugenommen Im Zuge des jüngsten Ausbruchs, der den National Health Service (NHS) unvorbereitet traf, verschärfte sich die Situation, da die Organisation zwei Tage brauchte, um Alarm zu schlagen. Der verheerende Verlust junger Menschenleben hat zu einem erneuten Fokus auf die Gewährleistung einer umfassenden Impfabdeckung im ganzen Land geführt, da Eltern und Erziehungsberechtigte versuchen, ihre Angehörigen vor den verheerenden Folgen dieser vermeidbaren Krankheiten zu schützen.
Quelle: The Guardian


