Syrische Tycoons nutzen Trump-Verbindungen für Lobbying-Bemühungen

Zwei in Syrien geborene Milliardäre nutzten ihre Verbindungen zur Regierung des ehemaligen Präsidenten Trump, um in Washington um Gefälligkeiten zu bitten, was ethische Bedenken aufkommen ließ.
Die Al-Khayyat-Brüder, die in Syrien geboren wurden, inzwischen aber zu prominenten Persönlichkeiten der katarischen Geschäftswelt geworden sind, sollen bei einem Treffen Trumps Team um Hilfe gebeten haben eine Reihe von Themen, darunter Sanktionserleichterungen und Regierungsaufträge. Berichten zufolge umfassten ihre Bemühungen die Kontaktaufnahme mit verschiedenen US-Behörden und Beamten, darunter dem Außenministerium und dem Weißen Haus.
Einer der Brüder, Moutaz Al-Khayyat, wird mit den Worten zitiert: „Wir kennen Leute im Weißen Haus und können mit ihnen sprechen.“ Diese Art des Zugriffs und der Einflussnahme hat Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit von Missbrauch und Interessenkonflikten geweckt, insbesondere angesichts der Verbindungen der Brüder zum Assad-Regime in Syrien.
Die Untersuchung zeigt auch, dass die Al-Khayyat-Brüder aktiv Lobbyarbeit betrieben und gut vernetzte Personen und Firmen engagiert haben, um ihre Interessen in Washington zu vertreten. Dazu gehört die Beibehaltung der Dienste eines ehemaligen Beamten der Trump-Regierung, wodurch die Grenzen zwischen öffentlichen und privaten Interessen weiter verwischt werden.
Die Versuche der syrischen Milliardäre, ihre Verbindungen zum Team des ehemaligen Präsidenten auszunutzen, haben Kritik von Ethikexperten und Transparenzbefürwortern hervorgerufen, die argumentieren, dass solche Praktiken die Integrität des politischen Prozesses untergraben und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Regierung untergraben.
Während sich die Ermittlungen weiterentwickeln, wird der Fall der Al-Khayyat-Brüder thematisiert dient als warnende Geschichte über die Gefahren von politischem Einfluss und die Notwendigkeit stärkerer Ethik- und Transparenz-Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Beamte den Interessen des amerikanischen Volkes dienen und nicht denen der wohlhabenden ausländischen Eliten
Quelle: The New York Times


