Bewältigung der „Männlichkeitskrise“ an britischen Schulen: Lehrer melden sich zu Wort

Die Lehrergewerkschaft berichtet von einem zunehmenden frauenfeindlichen Missbrauch weiblicher Mitarbeiter, der die Opfer traumatisiert und gedemütigt zurücklässt. Experten äußern sich zu diesem wachsenden Problem an britischen Schulen.
Im britischen Bildungssystem zeichnet sich ein besorgniserregender Trend ab: Lehrergewerkschaften schlagen Alarm wegen einer wachsenden „Männlichkeitskrise“ in den Schulen. Laut der neuesten Umfrage wurde fast ein Viertel der Lehrerinnen im vergangenen Jahr von Schülern frauenfeindlich misshandelt, der höchste Anteil seit vier Jahren.
Das Problem hat dazu geführt, dass sich viele Pädagoginnen durch das störende Verhalten, mit dem sie im Klassenzimmer konfrontiert werden, „traumatisiert“, „erniedrigt“ und „gedemütigt“ fühlen. Experten warnen davor, dass sich diese Krise der Männlichkeit im ganzen Land ausbreitet und schwerwiegende Folgen sowohl für Studierende als auch für Lehrkräfte hat.


