Taiwans Oppositionsführer reist zur „Friedens“-Mission nach China

Taiwans wichtigster Oppositionsführer kommt zu einem hochkarätigen Besuch nach China, da die Spannungen zwischen den beiden Nationen im Vorfeld eines Trump-Xi-Gipfels weiterhin hoch bleiben.
Taiwans wichtigster Oppositionsführer ist zu einem mit Spannung erwarteten Besuch in China eingetroffen, den er inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen den beiden Nationen als „Reise des Friedens“ bezeichnet hat. Der Zeitpunkt der Reise ist besonders bedeutsam, da sie nur wenige Wochen vor dem bevorstehenden Gipfeltreffen von Präsident Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping stattfindet, bei dem Taiwan voraussichtlich ganz oben auf der Tagesordnung stehen wird.
Der Besuch des Kuomintang-Parteivorsitzenden Wu Den-yih ist das erste Mal seit vier Jahren, dass ein hochrangiger taiwanesischer Politiker dorthin reist Festland. Es stellt ein seltenes Auftauen in den frostigen Beziehungen über die Taiwanstraße dar, die seit der Wahl der taiwanesischen Präsidentin Tsai Ing-wen im Jahr 2016 andauern, deren Pro-Unabhängigkeits-Programm Peking verärgert hat.
In seinen öffentlichen Äußerungen hat Wu einen versöhnlichen Ton angeschlagen und die Notwendigkeit eines friedlichen Dialogs und gegenseitigen Verständnisses zwischen den beiden Seiten betont. Kritiker warfen ihm jedoch vor, vor Peking zu kapitulieren und Taiwans Souveränität zu untergraben.
Quelle: NPR


