Taliban-Führer bieten Gespräche an, nachdem pakistanische Luftangriffe Großstädte getroffen haben

Taliban-Beamte sagen, sie seien offen für Verhandlungen mit Pakistan, da beide Seiten schwere Verluste bei den jüngsten Zusammenstößen melden. Der eskalierende Konflikt bedroht die regionale Stabilität.
Nach einer Reihe von Luftangriffen des pakistanischen Militärs gegen afghanische Großstädte hat die Taliban-Regierung in Afghanistan überraschend ihre Bereitschaft zu Gesprächen mit dem benachbarten Pakistan zum Ausdruck gebracht. Die Ankündigung erfolgte nach mehreren Tagen intensiver Kämpfe zwischen den Streitkräften beider Länder, bei denen beide Seiten behaupteten, der anderen Seite erhebliche Verluste zugefügt zu haben.
Die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan eskalieren
Die aktuellen Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan sind auf einen langjährigen Streit um ihre gemeinsame Grenze zurückzuführen, die als Durand-Linie bekannt ist. Pakistan hat mehrere Militäreinsätze in der Region durchgeführt und dabei angeblich Terrorverstecke von Gruppen wie der Tehrik-i-Taliban Pakistan (TTP) ins Visier genommen, die Anschläge innerhalb Pakistans verübt haben. Allerdings hat die Taliban-Regierung in Afghanistan Pakistan vorgeworfen, bei den Luftangriffen seine Souveränität verletzt und Zivilisten getötet zu haben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


