Tech-Giganten kritisieren EU wegen Versäumnis des Kindersicherheitsgesetzes: Warnung vor schlimmen Folgen

Google, Meta, Snap und Microsoft warnen die EU, dass die Nichtausweitung des Gesetzes zur Aufdeckung sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einem starken Rückgang der Missbrauchsmeldungen führen wird, was einem Rückgang von 58 % im Jahr 2021 entspricht.
Tech-Giganten wie Google, Meta, Snap und Microsoft haben die Europäische Union scharf kritisiert, weil sie es versäumt hat, ein Gesetz auszuweiten, das es ihnen erlaubt, auf ihren Plattformen nach sexueller Ausbeutung von Kindern zu suchen. Experten warnen davor, dass diese Gesetzeslücke zu einem starken Rückgang der Meldungen über solchen Missbrauch führen könnte, was einem ähnlichen Rückgang um 58 % entspricht, der während einer Lücke im Jahr 2021 beobachtet wurde.
Das fragliche Gesetz war eine Ausgliederung des Datenschutzgesetzes der EU, das 2021 als vorübergehende Maßnahme eingeführt wurde. Es erlaubte Unternehmen, automatisierte Erkennungstechnologien zu verwenden, um Nachrichten auf verschiedene Schädlichkeiten zu scannen, darunter Material zum sexuellen Missbrauch von Kindern (Child Sexual Abuse Material, CSAM), Grooming und Sextortion. Das Gesetz lief jedoch am 3. April aus und das EU-Parlament entschied sich, nicht für eine Verlängerung zu stimmen, da einige Abgeordnete Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre hatten.


