Die Spannungen in Jerusalem nehmen zu: Katholische Führer werden daran gehindert, die Messe am Palmsonntag zu besuchen

Die israelische Polizei hat katholischen Führern verboten, in Jerusalem eine Palmsonntagsmesse abzuhalten, da die Sicherheitsbedenken seit Ausbruch des Iran-Krieges gestiegen sind. Die Entscheidung löste Empörung in der Religionsgemeinschaft aus.
In einem Schritt, der weithin verurteilt wurde, hat die israelische Polizei katholische Führer daran gehindert, die Palmsonntagsmesse in Jerusalem abzuhalten. Als Grund für die Entscheidung nannten die Behörden Sicherheitsbedenken, die vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen in der Region nach dem Ausbruch des Krieges mit dem Iran getroffen wurde.
DerPalmsonntag, ein bedeutendes Ereignis im christlichen Kalender, erinnert an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem. Die traditionelle Prozession und die Messe sind für die katholische Gemeinde in der Heiligen Stadt von großer Bedeutung. Allerdings hat die israelische Regierung seit Beginn des Konflikts mit dem Iran ein Verbot großer Versammlungen verhängt, so dass der örtlichen Kirchenleitung keine andere Wahl blieb, als sich daran zu halten.
Die Entscheidung löste Empörung in der Religionsgemeinschaft aus, die den Polizeieinsatz als Verletzung ihres Rechts auf freie Religionsausübung betrachtet.
Quelle: Deutsche Welle


