Der Niedergang von Plug-in-Hybriden: Zeit, die Technologie zu überdenken?

Eine neue Studie zeigt, dass Besitzer von Plug-in-Hybriden ihre Fahrzeuge selten aufladen, was Fragen über die Zukunft dieser Technologie aufwirft. Experten äußern sich zu den Auswirkungen.
Während die Welt auf eine nachhaltigere Zukunft zusteuert, hat die Automobilindustrie stark in die Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativen Kraftstoffen investiert, darunter Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge (PHEVs). Diese Fahrzeuge, die einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer wiederaufladbaren Batterie kombinieren, werden als Übergangstechnologie angepriesen, die die Lücke zwischen herkömmlichen benzinbetriebenen Autos und vollelektrischen Fahrzeugen schließt. Eine aktuelle Studie hat jedoch ernsthafte Zweifel an der tatsächlichen Leistung und Lebensfähigkeit von PHEVs geweckt.
Selten geladen, selten umweltfreundlich
Die vom International Council on Clean Transportation (ICCT) durchgeführte Studie ergab, dass PHEV-Besitzer selten die elektrischen Fahrfähigkeiten des Fahrzeugs nutzen. Der Studie zufolge laden PHEV-Besitzer ihre Fahrzeuge nur etwa 40 % der Zeit auf, deutlich weniger als die von Autoherstellern und politischen Entscheidungsträgern angenommene Laderate von 80 %. Das bedeutet, dass PHEV-Besitzer ihre Fahrzeuge in den meisten Fällen hauptsächlich im Hybridmodus fahren, sich auf den Benzinmotor verlassen und die Umweltvorteile des Elektroantriebs zunichte machen.
Quelle: TechCrunch


