Das bleibende Erbe der Massaker im Kalten Krieg in Indonesien

Jahrzehnte nach den tödlichen Säuberungen üben die USA weiterhin Einfluss in der Region aus. Entdecken Sie die komplexe Geschichte und die modernen Auswirkungen dieses dunklen Kapitels.
Sechzig Jahre sind seit den Massenmorden in Indonesien vergangen, einem der dunkelsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1965 unterstützten die USA das indonesische Militär heimlich bei der Zerschlagung der drittgrößten kommunistischen Partei der Welt, was zum Tod Hunderttausender unschuldiger Zivilisten führte. Heute hallt das Echo dieses blutigen Kapitels noch nach, da die USA wieder einmal in die Angelegenheiten von Ländern verwickelt sind, die sie als Bedrohung für ihre globale Hegemonie ansehen.
Die Säuberung von 1965, oft als Indonesischer Völkermord bezeichnet, war ein kalkulierter Versuch, den Einfluss der Indonesischen Kommunistischen Partei (PKI) zu eliminieren und die amerikanischen Interessen in der Region zu sichern. Die CIA versorgte das indonesische Militär mit Listen mutmaßlicher Kommunisten, und US-Beamte tatenlos zu, als die Armee schätzungsweise 500.000 bis 1 Million Menschen massakrierte.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: Deutsche Welle


