Der Oscar-Nominierte verwischt die Grenzen des spanischen Kinos

Oliver Laxes Oscar-nominierter Film „Sirat“ stellt die Grenzen des traditionellen spanischen Filmemachens in Frage und lässt ihn seine eigene nationale Identität als Regisseur in Frage stellen.
Oliver Laxe, der Regisseur des spanischen Oscar-Eintrags „Sirat“, setzt sich mit der Frage auseinander, ob sein Kino wirklich die Essenz des spanischen Filmemachens widerspiegelt. In einem zum Nachdenken anregenden Interview sprach Laxe über die einzigartige Perspektive, die er mitbringt und die sich von der Arbeit seiner spanischen Kollegen unterscheidet.
Laxes Film „Sirat“ wurde für den prestigeträchtigen Oscar als bester internationaler Spielfilm nominiert, eine bedeutende Leistung, die ihn ins weltweite Rampenlicht gerückt hat. Das eigene Identitätsgefühl des Regisseurs als spanischer Filmemacher ist jedoch nicht so eindeutig, wie man erwarten könnte.
Laxes filmischer Ansatz wurde als vom traditionellen spanischen Filmstil abweichend beschrieben, der oft die Erforschung nationaler Identität und sozialer Themen betont. Im Gegensatz dazu wurde Laxes Werk für seine kontemplativen und ätherischen Qualitäten gelobt, die Elemente aus Dokumentarfilm und Fiktion zu einer einzigartigen visuellen Sprache verbinden.
Dieser unverwechselbare Stil hat Laxe dazu veranlasst, zu hinterfragen
Quelle: The New York Times


