Die Kraft des kollektiven Handelns: Heldentum jenseits von Statuen neu definieren

Während sich die Welt von der Verherrlichung einsamer Helden entfernt, untersucht dieser Artikel, wie kollektives Handeln und Solidarität bedeutungsvolle gesellschaftliche Veränderungen bewirken, wie die Nominierung von Minneapolis für den Friedensnobelpreis zeigt.
Die traditionelle Art des Gedenkens an die Geschichte besteht oft darin, einzelne Helden mit Statuen, Ortsnamen und Feiertagen zu feiern. Während einige dieser Statuen entfernt wurden, beispielsweise die des konföderierten Generals Robert E. Lee, gibt es Bemühungen, diesen Trend umzukehren. Die Trump-Administration hat beispielsweise kürzlich eine Statue von Christoph Kolumbus auf dem Gelände des Weißen Hauses aufgestellt, obwohl die Statue zuvor während der Black-Lives-Matter-Proteste, bei denen es um Themen wie Rassismus und Kolonialismus ging, in den Hafen von Baltimore geworfen worden war.
Das Alter einzelner Helden könnte jedoch verblassen, wie die Nominierung von Minneapolis für den Friedensnobelpreis zeigt. Jon Wiener, ein pensionierter Geschichtsprofessor und derzeitiger Herausgeber des Magazins Nation, nominierte die Stadt für den Mut und die Solidarität ihrer Bewohner, sich gegen ICE zu stellen und ihre Nachbarn zu verteidigen. Die Herausgeber des Magazins schrieben:


