Tigray-Konflikt eskaliert: Kriegsängste nehmen zu, während die Spannungen zunehmen

Vertriebene Tigrayaner in Äthiopien bleiben in der Schwebe, da der fragile Frieden in Mekelle durch wachsende Spannungen zwischen Addis Abeba und Eritrea bedroht wird.
Im Herzen Äthiopiens ist die Region Tigray zu einem Pulverfass geworden, in dem die Gefahr eines Krieges groß ist. Inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen der Zentralregierung in Addis Abeba und den Regionalbehörden in Tigray steht das Leben unzähliger Vertriebener auf dem Spiel.
Zerbrechliche Ruhe in Mekelle
In der Regionalhauptstadt Mekelle herrscht vorerst eine fragile Ruhe, aber viele in Tigray befürchten, dass diese Ruhe nur von kurzer Dauer sein könnte. Die Region hat die verheerenden Folgen des Konflikts bereits überstanden, und die Aussicht auf einen erneuten Ausbruch von Gewalt erfüllt die Herzen der Menschen mit Angst.
Eskalierende Spannungen
Die Spannungen zwischen der äthiopischen Regierung und der Region Tigray schwelten seit Monaten, wobei beide Seiten einander Aggression und Machtübernahme vorwarfen. Die Situation wurde durch die Beteiligung des benachbarten Eritrea, dem vorgeworfen wurde, die militärischen Bemühungen der äthiopischen Regierung in Tigray zu unterstützen, noch komplizierter.
Quelle: Deutsche Welle


