TikTok-Hellseher kämpft gegen 10-Millionen-Dollar-Urteil wegen falscher Behauptungen bei Studentenmorden in Idaho

Eine selbsternannte Hellseherin, die einen Professor der University of Idaho fälschlicherweise der Beteiligung an den Studentenmorden im Jahr 2022 beschuldigt hat, legt gegen ein Zivilgerichtsurteil gegen sie in Höhe von 10 Millionen US-Dollar Berufung ein.
In einer kürzlich von Guillard selbst erstellten Klageschrift bezeichnete die Tarotkartenleserin den von Scofield gegen sie angestrengten Fall als „betrügerisch“ und beantragte beim Bundesgericht in Idaho, wo die Jury das Urteil gegen sie gefällt hatte, die Aufhebung des Urteils.
Das Urteil in Höhe von 10 Millionen US-Dollar fiel, nachdem Guillard eine Reihe von TikTok-Videos gedreht hatte, in denen er Scofield fälschlicherweise beschuldigte, an den hochkarätigen Studentenmorden beteiligt gewesen zu sein. Die Morde in Idaho schockierten die Nation und erregten breite Aufmerksamkeit in den Medien, als sie sich Ende 2022 ereigneten.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Guillard, die sich in den sozialen Medien als „Hellseherin“ bezeichnet, behauptete in ihren Videos, dass Scofield irgendwie mit den Morden in Verbindung stand. Die Strafverfolgungsbehörden und die Universität von Idaho haben jedoch wiederholt erklärt, dass Scofield in keiner Weise an den Morden beteiligt war.
In ihrer Klageschrift argumentierte Guillard, dass das Zivilverfahren gegen sie „betrügerisch“ sei und dass der 10-Millionen-Dollar-Schiedsspruch der Jury an Scofield aufgehoben werden sollte. Sie bestand darauf, dass ihre TikTok-Videos lediglich ihre „psychische Meinung seien und keine Verleumdung oder Verleumdung darstellten.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Der Fall Idaho-Morde ist weiterhin eine offene und aktive Untersuchung, wobei Bryan Kohberger als einziger Verdächtiger angeklagt wird. Kohberger, ein Ph.D. Student an der nahe gelegenen Washington State University, wird beschuldigt, die vier Studenten in einem Miethaus außerhalb des Campus in Moskau, Idaho, erstochen zu haben.
Trotz des laufenden Strafverfahrens haben Guillards TikTok-Videos, in denen sie fälschlicherweise eine unbeteiligte Professorin beschuldigt, erhebliche Gegenreaktionen und ein erhebliches Gerichtsurteil gegen sie nach sich gezogen. Ihr Appell, das 10-Millionen-Dollar-Urteil aufzuheben, ist die neueste Entwicklung in diesem hochkarätigen und kontroversen Fall.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Während die Ermittlungen zu den Idaho-Morden andauern, verdeutlicht das Zivilverfahren gegen Guillard die möglichen Folgen der Verbreitung von Fehlinformationen und unbegründeten Behauptungen, insbesondere auf leistungsstarken Social-Media-Plattformen wie TikTok. Der Ausgang von Guillards Berufung wird genau beobachtet, da er die Rechenschaftspflicht derjenigen prüft, die falsche Aussagen machen, die unschuldigen Personen schaden können.


