Timberwolves stellen Wembanyamas Rekord von 12 Blocks in Frage

Minnesota stellt Victor Wembanyamas NBA-Playoff-Blockrekord unter Berufung auf verpasste Torwartaufrufe in Frage. Die 12 Blocks des Spurs-Stars lösen Kontroversen aus.
Die Minnesota Timberwolves haben ernsthafte Zweifel an der Legitimität von Victor Wembanyamas historischem NBA-Playoff-Blockrekord aufgeworfen und behauptet, dass die Schiedsrichter während des Conference-Halbfinalspiels der San Antonio Spurs am Montagabend mehrere Verstöße nicht gemeldet hätten. Die französische Basketball-Sensation stellte mit 12 Blocks in einem einzigen Spiel einen neuen NBA-Playoff-Rekord auf, aber anstatt die Defensivleistung zu feiern, hinterfragte die Niederlage bei Minnesotas Trainerstab und Organisation, ob der Rekord fair verdient wurde.
Laut Timberwolves-Cheftrainer Chris Finch wurden die Torwartrufe während des gesamten Wettbewerbs uneinheitlich umgesetzt, wobei mehrere von Wembanyamas Blockaden offenbar gegen die Sportregeln bezüglich Korbeingriffen verstießen. Finch äußerte sich frustriert über die Art und Weise, wie das amtierende Team mit den defensiven Spielzügen des 2,16 Meter großen Spurs-Verteidigers umging, und deutete an, dass eine striktere Durchsetzung der Regeln möglicherweise zu einem anderen Ausgang des Spiels geführt hätte.
Die Spurs besiegten die Timberwolves in einem hart umkämpften Playoff-Kampf, wobei Wembanyamas defensive Dominanz eine entscheidende Rolle dabei spielte, Minnesotas offensive Effizienz einzuschränken. Die Fähigkeit des jungen Superstars, den Rand zu schützen und Schüsse aus mehreren Positionen auf dem Spielfeld abzuwehren, zeigte, warum er sich trotz seiner relativ kurzen Amtszeit im professionellen Basketball zu einem der wirkungsvollsten Verteidiger der Liga entwickelt hat.
Quelle: The Guardian

