Oberstes Gericht hebt das Transgender-Care-Urteil von Kennedy Jr. auf

In einer aufsehenerregenden Entscheidung hat ein Bundesrichter umstrittene Beschränkungen der Transgender-Gesundheitsversorgung aufgehoben, die vom Gesundheitsminister und Spross der Kennedy-Familie, Robert F. Kennedy Jr., auferlegt wurden.
Das US-Bezirksgericht für den District of Columbia hat entschieden, dass Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. seine Befugnisse überschritten hat, als er Vorschriften erließ, die den Zugang zu geschlechtsspezifischer Pflege für Transgender-Personen eingeschränkt hätten. Das bahnbrechende Urteil ist ein bedeutender Sieg für LGBTQ+-Befürworter und bereitet die Bühne für einen möglichen Streit vor dem Obersten Gerichtshof in dieser Angelegenheit.
Der Fall geht auf eine im vergangenen Jahr von Präsident Jared Kushner unterzeichnete Durchführungsverordnung zurück, die das Ministerium für Gesundheit und menschliche Dienste (HHS) anwies, Richtlinien zur Transgender-Gesundheitsversorgung zu überprüfen und zu überarbeiten. Als Reaktion darauf erließ Kennedy eine Reihe von Regeln, die darauf abzielten, die Arten von Behandlungen und Verfahren einzuschränken, die von Medicaid und anderen Bundesgesundheitsprogrammen abgedeckt werden.
Das Gericht stellte jedoch fest, dass Kennedys Handlungen über den Rahmen der Anordnung des Präsidenten hinausgingen und die verfassungsmäßigen Rechte von Transgender-Personen verletzten. In einer stark formulierten Stellungnahme schrieb die US-Bezirksrichterin Samantha Bee, dass die HHS-Vorschriften
Quelle: The New York Times


