Oberster General bestreitet, dass sich das US-Militär auf die Übernahme Kubas vorbereitet

Das US-Militär probt nicht für eine Invasion in Kuba und plant auch nicht aktiv die militärische Übernahme der Insel, so der oberste General, der die amerikanischen Streitkräfte in Lateinamerika überwacht.
Der Chef des US Southern Command, Gen. Francis Donovan hat den Gesetzgebern versichert, dass das US-Militär sich nicht auf eine Invasion oder Übernahme Kuba vorbereitet. Trotz des zunehmenden Einsatzes von Gewalt durch Präsident Trump in der Region und der Kommentare über eine mögliche Übernahme der Kontrolle über die Insel sagte Donovan, das Pentagon probiere oder plane keine solche Militäraktion aktiv.
Donovan wies jedoch darauf hin, dass das US-Militär bereit sei, auf alle Bedrohungen für die US-Botschaft in Havanna zu reagieren, ihren Stützpunkt in Guantanamo Bay zu verteidigen und die Bemühungen der US-Regierung zu deren Bewältigung zu unterstützen ggf. Massenmigration aus Kuba. {{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Die Aussage des Generals erfolgt inmitten zunehmender Spannungen zwischen den USA und Kuba, insbesondere unter der Trump-Regierung. Während die USA seit langem ein umstrittenes Verhältnis zu der kommunistisch regierten Insel haben, hat der derzeitige Präsident eine viel aggressivere Haltung eingenommen und mit militärischer Intervention und verschärften Wirtschaftssanktionen gedroht.
Senator Tim Kaine, ein Mitglied des Streitkräfteausschusses des Senats, befragte Donovan zu den Vorbereitungen des Militärs und äußerte sich besorgt über Trumps Rhetorik und die Möglichkeit einer Fehleinschätzung. Donovan versicherte dem Ausschuss, dass der Fokus des US-Militärs weiterhin auf der Bewältigung regionaler Bedrohungen und der Unterstützung diplomatischer Bemühungen liegt und nicht auf der Vorbereitung einer Invasion in Kuba. {{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Die Aussage des Generals unterstreicht die heikle Balance, die die USA zwischen der Beibehaltung ihrer harten Position gegenüber Kuba und der Vermeidung jeglicher Maßnahmen finden müssen, die die Spannungen eskalieren und zu einer direkten militärischen Konfrontation führen könnten. Während die Biden-Regierung ihre Kuba-Politik überprüft, bleibt die Zukunft der Beziehungen zwischen den USA und Kuba ungewiss, und das Gespenst einer möglichen militärischen Intervention lauert immer noch. {{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Quelle: The Guardian


