Top-General warnte Trump vor Iran-Angriffen, heißt es in einem Bericht

Einem neuen Bericht zufolge wurde der US-Präsident von einem hochrangigen Militärführer vor den Risiken eines Angriffs auf den Iran gewarnt, einschließlich einer möglichen Eskalation zu einem längeren Konflikt.
In einer überraschenden Enthüllung weist ein neuer Bericht darauf hin, dass ein hochrangiger US-Militärbeamter Präsident Trump vor Angriffen auf den Iran gewarnt hat und warnte, dass eine solche Aktion das Land in einen längeren und möglicherweise katastrophalen Konflikt hineinziehen könnte.
Mit der Angelegenheit vertrauten Quellen zufolge soll General Dan Caine, einer der höchsten Militärführer des Landes, den Präsidenten darauf hingewiesen haben, dass jede Offensivaktion gegen den Iran äußerst riskant sei und schwerwiegende unbeabsichtigte Folgen haben könnte. Caine soll argumentiert haben, dass gezielte Angriffe zwar zunächst erfolgreich sein könnten, sie aber auch einen größeren regionalen Flächenbrand auslösen könnten, den die USA kaum einzudämmen hätten.
Die gemeldeten Warnungen des Generals stehen in krassem Gegensatz zu der restriktiveren Haltung, die innerhalb der Trump-Regierung in der Iran-Frage vorherrscht. Mehrere der wichtigsten Berater des Präsidenten, darunter der Nationale Sicherheitsberater John Bolton, plädieren seit langem für einen aggressiveren Ansatz im Umgang mit Teheran und beschwören damit das Gespenst möglicher Militäraktionen.
Caine soll dieser Ansicht jedoch widersprochen haben und warnend davor gewarnt, dass selbst ein begrenzter Angriff schnell außer Kontrolle geraten könnte und zu einem langwierigen Konflikt führen könnte, für dessen Bewältigung das US-Militär schlecht gerüstet wäre. Wenn diese Einschätzung zutreffend ist, deutet sie auf wachsende Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Regierung über die angemessene Vorgehensweise gegenüber dem Iran hin.
Der Bericht über Caines Warnung kommt zu einem besonders angespannten Zeitpunkt in den Beziehungen zwischen den USA und dem Iran, da sich die beiden Länder in einem eskalierenden Wortgefecht befinden und die Möglichkeit einer direkten Konfrontation droht. Die Trump-Regierung hat eine harte Haltung gegenüber dem Iran beibehalten, sich aus dem Atomabkommen zurückgezogen, erneut lähmende Sanktionen verhängt und die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft.
Trump seinerseits hat dies wiederholt erklärt
Quelle: BBC News


