Top-Chef für nukleare Sicherheit spricht über zunehmende Spannungen und UN-Reform

Rafael Grossi, Chef der IAEO, äußert sich zu den wachsenden nuklearen Risiken und der Notwendigkeit, das System der Vereinten Nationen zu reformieren, um globalen Konflikten besser vorzubeugen.
Während die Welt mit wachsenden nuklearen Spannungen und der allgegenwärtigen Bedrohung durch globale Konflikte konfrontiert ist, steht Rafael Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), an vorderster Front der Bemühungen zur Förderung der nuklearen Sicherheit. In einem offenen Interview spricht Grossi über den aktuellen Stand der nuklearen Risiken, die Notwendigkeit einer UN-Reform und darüber, ob das internationale System einen Krieg noch wirksam verhindern kann.
Grossi erkennt die erhöhten nuklearen Risiken in der aktuellen geopolitischen Landschaft an und verweist auf die russische Invasion in der Ukraine und die Möglichkeit einer Fehleinschätzung oder Eskalation. „Die Lage ist sehr ernst“, sagt er. „Wir befinden uns auf Neuland und die Gefahren einer nuklearen Konfrontation sind sehr real.“ Der IAEA-Chef betont, wie wichtig es ist, auch in Krisenzeiten offene Kommunikations- und Dialogkanäle aufrechtzuerhalten, um katastrophale Folgen zu vermeiden.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


