Hochrangiger US-Beamter diskutiert iranische Luftangriffe: Kein Zeitplan, Truppenaufmarsch immer noch möglich

Verteidigungsminister Hegseth bezeichnet die jüngsten Angriffe als „die tödlichsten und präzisesten“ in der Geschichte, weigert sich jedoch, künftige Truppeneinsätze auszuschließen, da der Konflikt anhält.
In seinen ersten öffentlichen Äußerungen seit Beginn des US-geführten Luftangriffs gegen den Iran verteidigte Verteidigungsminister Pete Hegseth die Militärschläge als den „tödlichsten und präzisesten Luftangriff der Geschichte“. Er weigerte sich jedoch insbesondere, einen klaren Zeitplan für die Dauer der Operation festzulegen, und schloss auch nicht die Möglichkeit aus, US-Bodentruppen in den Konflikt zu schicken.
Hegseth lobte die gemeinsamen Luftangriffe zwischen den USA und Israel, die am Samstag begannen, und erklärte, dass sie iranischen Militärzielen erheblichen Schaden zugefügt hätten. Er räumte aber auch ein, dass vier US-Soldaten durch eine ballistische Rakete getötet worden seien, die es geschafft habe, die Luftverteidigung der Alliierten zu durchdringen.

Auf die Frage In Bezug auf die Ziele der Regierung für den Konflikt sagte Hegseth, die USA strebten keinen „demokratischen Übergang“ im Iran an, eine Abkehr von der früheren Rhetorik über einen Regimewechsel. Stattdessen wies er darauf hin, dass die aktuellen Angriffe darauf abzielten, die militärischen Fähigkeiten Irans zu schwächen und weitere Aggressionen abzuschrecken.
Hegseth weigerte sich insbesondere, darüber zu spekulieren, ob US-Bodentruppen in den Iran entsandt würden, und erklärte lediglich, dass es derzeit keine „Bodentruppen“ gebe. Dies deutet darauf hin, dass die Möglichkeit eines künftigen Einsatzes von Truppen weiterhin auf dem Tisch bleibt, obwohl sich die Regierung zunächst auf die Luftwaffe konzentriert hat.
Die Bemerkungen des Verteidigungsministers erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Konflikt im Iran in seine zweite Woche geht und beide Seiten Opfer zu beklagen haben. Hezseths Weigerung, einen Zeitplan festzulegen oder eine weitere Eskalation auszuschließen, deutet darauf hin, dass die USA auf ein möglicherweise langwieriges militärisches Engagement vorbereitet sind, auch wenn sie versuchen, die Art von „Sumpf“ zu vermeiden, der frühere Interventionen im Nahen Osten geplagt hat.
Analysten werden genau beobachten, ob sich der strategische Ansatz der Regierung in den kommenden Tagen und Wochen weiterentwickelt, wenn die vollständigen Konsequenzen der Luftangriffe klarer werden. Die Botschaft des Pentagons ist vorerst eine Botschaft des Vertrauens in die Fähigkeiten des Militärs, aber auch der Vorsicht im Hinblick auf den weiteren Weg.


