Tory Lanez reicht 100-Millionen-Dollar-Klage wegen Messerstecherei im Gefängnis ein

Rapper, der wegen der Schießerei auf Megan Thee Stallion eine zehnjährige Haftstrafe verbüßt, verklagt kalifornische Justizvollzugsbeamte, nachdem er im Gefängnis 16 Mal erstochen wurde.
Der inhaftierte Rapper Tory Lanez, der derzeit eine 10-jährige Haftstrafe wegen der Erschießung seiner Hip-Hop-Kollegin Megan Thee Stallion verbüßt, hat rechtliche Schritte gegen kalifornische Justizvollzugsbeamte eingeleitet und eine umfangreiche Bundesklage eingereicht. Die Klage fordert Schadensersatz in Höhe von 100 Millionen US-Dollar nach einem gewalttätigen Messerangriff innerhalb der Gefängnismauern. Diese Klage stellt eine bedeutende Weiterentwicklung in der laufenden Rechtssaga um den umstrittenen Künstler dar und fügt seiner ohnehin schon turbulenten Rechtsgeschichte eine weitere Ebene der Komplexität hinzu.
Laut Gerichtsakten, die Rechtsbeobachtern vorliegen, wurde Lanez – mit bürgerlichem Namen Daystar Peterson – am 12. Mai 2025 von einem Mithäftling im California Correctional Institution in Tehachapi angegriffen. Der Angriff war besonders brutal, wobei Peterson behauptete, der Insasse habe ihn ungefähr erstochen 16 Mal mit einer provisorischen Waffe, die gemeinhin als „selbstgemachter“ Schaft bezeichnet wird. Die bei diesem Vorfall ausgeübte Gewalt führte zu schweren körperlichen Verletzungen, die Peterson zufolge zu dauerhaften Schäden und medizinischen Komplikationen geführt haben.
Die Verletzungen, die er sich bei der Messerstecherei im Gefängnis zugezogen hatte, waren umfangreich und lebensbedrohlich. Aus Petersons medizinischen Unterlagen geht hervor, dass er an mehreren kritischen Stellen seines Körpers, darunter Gesicht, Kopf, Rumpf und Rücken, Stichwunden erlitten hat. Über das unmittelbare Trauma des Angriffs selbst hinaus hat der Rapper dauerhafte Folgen dieser Wunden dokumentiert, darunter dauerhafte Narben und zwei kollabierte Lungen – eine schwere Lungenkomplikation, die sofortige medizinische Intervention und fortlaufende Behandlung erforderte.
Quelle: The Guardian


