Vorreiter für Stimmrechte: Bernard LaFayette, Selma-Organisator, stirbt im Alter von 85 Jahren

Bernard LaFayette, eine Schlüsselfigur der Selma-Wahlrechtskampagne und der Bürgerrechtsbewegung, ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Sein Erbe inspiriert weiterhin den Kampf für Rassengerechtigkeit.
Bernard LaFayette, ein wegweisender Bürgerrechtsaktivist, der dabei geholfen hat, den Grundstein für die historische Wahlrechtskampagne in Selma, Alabama, zu legen, ist am Donnerstag im Alter von 85 Jahren verstorben. LaFayettes unermüdlicher Einsatz in Selma ebnete den Weg für die Verabschiedung des bahnbrechenden Voting Rights Act im Jahr 1965, einem entscheidenden Moment im andauernden Kampf für Rassengleichheit in Amerika.
As LaFayette, ein junger Anführer des Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC), war ein Freedom Rider, der Anfang der 1960er Jahre die Rassentrennung in zwischenstaatlichen Bussen in Frage stellte. Später trat er dem Stab der Southern Christian Leadership Conference (SCLC) bei und arbeitete eng mit Dr. Martin Luther King Jr. zusammen, um die Selma-Kampagne zu organisieren, die im Bloody Sunday-Marsch über die Edmund-Pettus-Brücke und der anschließenden Verabschiedung des Voting Rights Act gipfelte.
LaFayettes unerschütterliches Engagement für gewaltfreien Widerstand und seine Fähigkeit, lokale Gemeinschaften zu inspirieren und zu mobilisieren, waren entscheidend für den Erfolg der Selma-Kampagne. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Schulung von Aktivisten in den Prinzipien der gewaltfreien direkten Aktion und stattete sie mit den Fähigkeiten und der Entschlossenheit aus, dem oft gewalttätigen Widerstand seitens der Rassentrennungsbehörden entgegenzutreten.
Über seine Arbeit in Selma hinaus war LaFayette ein lebenslanger Verfechter von Frieden und sozialer Gerechtigkeit, fungierte als nationaler Koordinator der Poor People's Campaign und gründete dort das Center for Nonviolence and Peace Studies Universität von Rhode Island. Sein Vermächtnis als wegweisender Bürgerrechtler und sein Engagement für die Prinzipien der Gewaltlosigkeit haben weiterhin Generationen von Aktivisten und Gemeindeorganisatoren im Kampf für Rassengleichheit und Wahlrechte inspiriert.
Quelle: NPR


