Truppen befreien 200 Gefangene von ISIL-unterstützten Milizen in Uganda und im Kongo

Ugandische und kongolesische Streitkräfte führen eine gemeinsame Operation zur Rettung von Zivilisten durch, die von den Allied Democratic Forces, einer mit ISIL verbundenen Terrorgruppe, in der Grenzregion festgehalten werden.
Ugandische und kongolesische Sicherheitskräfte haben mehr als 200 zivile Gefangene gerettet, die von den Allied Democratic Forces (ADF) festgehalten wurden, einer Milizgruppe mit Verbindungen zum Islamischen Staat im Irak und in der Levante (ISIL), sagten Beamte.
Die gemeinsame Operation, die in der Grenzregion zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo (DRK) stattfand, wurde von der Ugandan People's Defence Force (UPDF) und den Streitkräften der Demokratischen Republik Kongo (FARDC) durchgeführt.
Nach Angaben des ugandischen Militärs gehörten zu den geretteten Gefangenen Frauen und Kinder, die von der ADF entführt worden waren, einer militanten Gruppe, die ISIL die Treue geschworen und zahlreiche Angriffe in der Region verübt hat.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die ADF ist seit Jahrzehnten in den Grenzregionen von Uganda und der Demokratischen Republik Kongo aktiv und beteiligt sich an Entführungen, Tötungen und der Rekrutierung von Kindersoldaten. Die Verbindungen der Gruppe zum ISIL haben die Besorgnis über die Ausbreitung des internationalen Terrorismus in Zentralafrika verstärkt.
Die gemeinsame Operation zwischen der UPDF und der FARDC ist Teil einer umfassenderen Anstrengung zur Bekämpfung der ADF und Wiederherstellung der Stabilität in der Region. Den geretteten Zivilisten wird nun medizinische Versorgung und Unterstützung geboten, damit sie sich von ihrer Tortur erholen können.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die erfolgreiche Rettungsmission ist ein bedeutender Erfolg für die Sicherheitskräfte von Uganda und der Demokratischen Republik Kongo und ein Schlag für die Operationen der ADF in der Region. Allerdings bleibt die Bedrohung, die von der Gruppe und ihren ISIL-Verbindungen ausgeht, ein großes Anliegen für die Regierungen und Menschen in Zentralafrika.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


