Trump-Administrator verklagt Staaten, Prognosemärkte zu regulieren

Die Trump-Administration hat Klagen gegen drei Bundesstaaten eingereicht, um die Gesetze der Bundesstaaten außer Kraft zu setzen und die Regeln für die schnell wachsende und umstrittene Prognosemarktbranche festzulegen.
In einem beispiellosen Schritt hat die Trump-Regierung Klagen gegen drei Bundesstaaten eingereicht, um die Landesgesetze außer Kraft zu setzen und die bundesstaatliche Kontrolle über die schnell wachsende Prognosemarktbranche zu erlangen. Die Klagen stellen den bislang ehrgeizigsten Versuch der Regierung dar, die Regeln für diese zunehmend spaltende Wettbranche festzulegen.
Tippmärkte sind Online-Plattformen, die es Nutzern ermöglichen, auf den Ausgang zukünftiger Ereignisse wie Wahlen, Sportveranstaltungen oder sogar das Wetter zu wetten. Während Befürworter argumentieren, dass diese Märkte wertvolle Daten und Erkenntnisse liefern, behaupten Gegner, dass es sich dabei um illegales Glücksspiel handele, das streng reguliert oder gänzlich verboten werden sollte.
Die von den Klagen betroffenen Staaten – New Jersey, North Dakota und Indiana – haben in den letzten Jahren allesamt Schritte unternommen, um die Betreiber von Prognosemärkten innerhalb ihrer Grenzen zu einschränken oder zu schließen, unter Berufung auf Bedenken hinsichtlich der Glücksspielgesetze und des Verbraucherschutzes. Die Trump-Administration argumentiert jedoch, dass diese Bemühungen auf Landesebene verfassungswidrig sind und dass Prognosemärkte eher einer bundesstaatlichen als einer staatlichen Regulierung unterliegen sollten.
Quelle: NPR


