Trump-Berater löst Debatte über die Bildung von Kindern ohne Papiere in Texas aus

Stephen Miller, ein wichtiger Einwanderungsberater von Trump, stellt die Frage, warum Texas Steuergelder ausgibt, um Kinder von Einwanderern ohne Papiere zu unterrichten. Die Debatte über dieses umstrittene Thema geht weiter.
Stephen Miller, ein leitender Berater von Präsident Trump, hat eine neue Debatte über die Bildung von Kindern ohne Papiere in Texas entfacht. In jüngsten Kommentaren stellte Miller die Frage, warum der Staat Steuergelder ausgibt, um den Kindern von Einwanderern, die illegal in das Land eingereist sind, eine Schulbildung zu ermöglichen.
Millers Äußerungen haben ein seit langem bestehendes und umstrittenes Thema neu entfacht. Befürworter argumentieren, dass alle Kinder Zugang zu Bildung verdienen, unabhängig vom Einwanderungsstatus, während Gegner behaupten, dass begrenzte Ressourcen an legale Einwohner gerichtet werden sollten.
Die Debatte geht auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 1982 Plyler v. Doe zurück, in dem festgelegt wurde, dass Staaten Einwandererkindern ohne Papiere die öffentliche Bildung nicht verweigern dürfen. Diese bahnbrechende Entscheidung war Gegenstand anhaltender politischer und rechtlicher Auseinandersetzungen, wobei einige Bundesstaaten und Kommunen nach Möglichkeiten suchten, das Urteil zu umgehen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}In Texas, wo schätzungsweise 1,6 Millionen Einwanderer ohne Papiere leben, gibt der Staat jährlich etwa 12,5 Milliarden US-Dollar für die Ausbildung der Kinder dieser Personen aus. Miller argumentierte, dass dies eine erhebliche finanzielle Belastung für die Steuerzahler darstelle und stellte die Fairness der Vereinbarung in Frage.
Quelle: The New York Times


