Trump-Verbündeter Roger Stone setzt sich für die Militärjunta in Myanmar ein

Der politische Aktivist Roger Stone stößt auf Gegenreaktionen, weil er monatliche Zahlungen in Höhe von 50.000 US-Dollar akzeptiert, um die Beziehungen zwischen Washington und der vom Militär unterstützten Regierung Myanmars zu verbessern.
Roger Stone, ein prominenter politischer Aktivist und langjähriger Vertrauter des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, ist Gegenstand intensiver Beobachtung und Verurteilung, weil er im Namen der Militärjunta Myanmars lukrative Lobbydienste angenommen hat. Die umstrittene Vereinbarung sieht Berichten zufolge vor, dass Stone 50.000 US-Dollar pro Monat erhält, um Bemühungen zum „Wiederaufbau“ der diplomatischen Beziehungen zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten und der vom Militär kontrollierten Regierung Myanmars zu erleichtern, die unter schwerer internationaler Isolation und mehrfachen Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen leidet.
Der Militärputsch in Myanmar, der im Februar 2021 stattfand, veränderte die geopolitische Landschaft Südostasiens grundlegend und löste bei demokratischen Nationen auf der ganzen Welt weit verbreitete Verurteilung aus. Seit der Machtergreifung durch eine bewaffnete Intervention, bei der die demokratisch gewählte Regierung unter Aung San Suu Kyi gestürzt wurde, ist die Militärjunta zunehmendem Druck von internationalen Menschenrechtsorganisationen, ausländischen Regierungen und zivilgesellschaftlichen Gruppen ausgesetzt. Die darauffolgenden Aktionen des Regimes führten zu wiederholten Vorwürfen der Begehung von Gräueltaten und der Begehung von Taten, von denen Rechtsexperten und Menschenrechtsaktivisten behaupten, dass sie nach internationalem Recht Kriegsverbrechen darstellen könnten.
Stones Beteiligung an der Unterstützung der Junta erfolgt zu einem besonders umstrittenen Zeitpunkt in der politischen Entwicklung Myanmars. Die Militärführung orchestrierte und führte kürzlich „Scheinwahlen“ durch, die von unabhängigen Beobachtern weithin verurteilt wurden und die in erster Linie darauf abzielten, dem Regime einen Anstrich demokratischer Legitimität zu verleihen und gleichzeitig seine autoritäre Kontrolle über die Nation zu festigen. Diese Wahlmanöver wurden von der internationalen Gemeinschaft weitgehend abgelehnt, da sie nicht den grundlegenden Standards demokratischer Regierungsführung, freier Meinungsäußerung und fairem Wettbewerb entsprachen.


