Von Trump ernannter Richter ordnet Wiedereinstellung von über 1.000 Mitarbeitern von Voice of America an

Ein von den Republikanern ernannter Bundesrichter entschied, dass Versuche, die Bundesnachrichtenagentur VOA zu schließen, illegal seien, und ordnete die Wiedereinstellung von über 1.000 Arbeitnehmern bis zum 23. März an.
In einem großen juristischen Sieg für die Voice of America (VOA) hat ein von den Republikanern ernannter Bundesrichter die Wiedereinstellung von mehr als 1.000 Mitarbeitern angeordnet, die im Rahmen der Bemühungen der Trump-Administration, die Bundesnachrichtenagentur aufzulösen, faktisch entlassen wurden.
In zwei getrennten Schritten Nach den am Dienstag erlassenen Urteilen erklärte der US-Bezirksrichter Royce Lamberth, dass Versuche, den Betrieb der US Agency for Global Media (USAGM), der unabhängigen Bundesbehörde, die VOA überwacht, einzustellen, illegal seien. Der Richter ordnete an, dass alle betroffenen Mitarbeiter bis zum 23. März wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren müssen.

Die umstrittenen Schritte zur Untergrabung von VOA waren Teil der umfassenderen Kampagne der Trump-Regierung zur Umgestaltung der traditionell unabhängigen Agentur, die Nachrichten und Informationen in mehr als 40 Sprachen an ein Publikum auf der ganzen Welt sendet. Kritiker warfen der Regierung vor, den Sender in ein Pro-Trump-Propaganda-Medium verwandeln zu wollen.
Die Urteile von Richter Lamberth versetzten diesen Bemühungen jedoch einen erheblichen Schlag, da sie die redaktionelle Unabhängigkeit und den Personalbestand der Agentur effektiv wiederherstellten. Die Entscheidung stellt einen großen Sieg für Befürworter der Pressefreiheit und der Integrität des internationalen US-Rundfunks dar.


