Trump kämpft gegen den Obersten Gerichtshof zum Erstgeburtsrecht

Der Oberste Gerichtshof der USA wird Argumente darüber anhören, ob Trump das Geburtsrecht auf die Staatsbürgerschaft aufheben kann, eine Entscheidung, die sich jedes Jahr auf Hunderttausende Kinder auswirken könnte.
Trump versucht seit langem, das in der Verfassung verankerte Prinzip der Birthright-Staatsbürgerschaft in Frage zu stellen, das jedem, der auf amerikanischem Boden geboren wurde, automatisch die US-Staatsbürgerschaft gewährt. In einem umstrittenen Schritt erließ der ehemalige Präsident an seinem ersten Tag im Jahr 2025 eine Durchführungsverordnung, die darauf abzielte, diese langjährige Politik rückgängig zu machen, und löste damit einen juristischen Showdown aus, der nun das höchste Gericht des Landes erreicht hat.
Der Oberste Gerichtshof der USA wird am Mittwoch darüber diskutieren, ob Trump befugt ist, Generationen von Präzedenzfällen umzukehren und auf US-amerikanischem Boden geborenen Babys das Geburtsrecht zu verweigern, eine Entscheidung, die sich jedes Jahr auf Hunderttausende Kinder auswirken könnte. Dieser Fall stellt eine erhebliche Herausforderung für den 14. Verfassungszusatz dar, der seit langem so interpretiert wird, dass er jedem, der innerhalb der Landesgrenzen geboren wurde, die Staatsbürgerschaft garantiert.
Die Trump-Administration hat argumentiert, dass die Verfassung entgegen den etablierten Urteilen des Obersten Gerichtshofs anders interpretiert werden sollte. Diese Position hat heftige Kritik von Rechtswissenschaftlern und Bürgerrechtsaktivisten hervorgerufen, die davor warnen, dass der Entzug des Geburtsrechts weitreichende Folgen für Einwanderergemeinschaften und Kinder in den gesamten Vereinigten Staaten hätte.
Quelle: The Guardian


