Trump: Nach der Schießerei sei es „gefährlich“, Präsident zu sein

Präsident Trump denkt über Sicherheitsrisiken nach, nachdem ein Schießerei-Vorfall das Abendessen von Korrespondenten im Weißen Haus gestört hat. Verdächtiger identifiziert und in Gewahrsam.
Nach einem Schießunfall, der das prestigeträchtige Abendessen der Korrespondenten des Weißen Hauses störte, sprach Präsident Donald Trump gegenüber Reportern den Ernst der Lage an und nahm eine besonders ernste Haltung an, als er über die mit seinem Amt verbundenen Risiken nachdachte. Trump betonte, dass das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten eine grundsätzlich gefährliche Rolle darstellt und dass versuchte Gewalt gegen ihn eine bedauerliche Realität darstellt, die er inzwischen als Teil seiner Verantwortung akzeptiert. Die maßvolle Reaktion des Präsidenten erfolgte, nachdem die jährliche Abendgarderobe, eine der am meisten erwarteten gesellschaftlichen Zusammenkünfte Washingtons, durch Schüsse unterbrochen wurde, die Teilnehmer und Sicherheitspersonal in höchste Alarmbereitschaft versetzten.
Trump und seine Frau blieben den ganzen Abend über körperlich unverletzt und demonstrierten damit die Wirksamkeit des umfangreichen Sicherheitsapparats rund um das Präsidentenamt. Beamte des Weißen Hauses und andere anwesende Würdenträger wurden aufgrund der Schüsse schnell aus dem Veranstaltungsort evakuiert, wobei die Sicherheitsprotokolle sofort aktiviert wurden, um die Anwesenden zu schützen. Durch die schnelle Reaktion der Strafverfolgungsbehörden und des Geheimdienstes konnten Verletzungen unter den etwa 2.600 Gästen verhindert werden, die normalerweise an der jährlichen Veranstaltung teilnehmen, bei der die freie Presse und journalistische Errungenschaften gefeiert werden.
Der Verdächtige, Cole Tomas Allen, ein 31-jähriger Einwohner von Torrance, Kalifornien, wurde nach dem Vorfall noch am Tatort festgenommen. Nach Angaben von Polizeibeamten, die von Associated Press zitiert wurden, wurde Allen in ein örtliches Krankenhaus transportiert und dort untersucht, obwohl er während der Auseinandersetzung offenbar keine Schusswunden erlitten hatte. Sicherheitsbeamte und Bundesagenten arbeiteten methodisch daran, Beweise zu sammeln und Zeugen zu befragen, die bei der prestigeträchtigen Dinner-Veranstaltung anwesend waren.


