Trump bezeichnet „WM-Tickets über 1.000 US-Dollar“ als überteuert

Donald Trump stellt den Wert vierstelliger WM-Ticketpreise für US-Spiele in Frage und erklärt, dass er solche Beträge für das Turnier nicht zahlen würde.
Der frühere Präsident Donald Trump ist die jüngste prominente Persönlichkeit, die öffentlich die Struktur der WM-Ticketpreise kritisiert, die für Spiele mit Beteiligung der US-Nationalmannschaft eingeführt wird. In einem exklusiven Interview mit der New York Post äußerte Trump seine Skepsis gegenüber den steigenden Kosten und erklärte unverblümt: „Ich würde es ehrlich gesagt auch nicht bezahlen.“ Seine Kommentare spiegeln die wachsende Besorgnis von Fans und Branchenbeobachtern über die Zugänglichkeit eines der prestigeträchtigsten Fußballturniere wider.
Die Ticketkontroverse dreht sich um die Preise für das Eröffnungsspiel der USMNT gegen Paraguay, wo die Eintrittspreise bei 1.120 $ für Sitzplätze der Kategorie 3 beginnen – die günstigste Option, die der breiten Öffentlichkeit beim Turnier zur Verfügung steht. Trump gab während des Telefoninterviews an, dass ihm die konkreten Preisniveaus zunächst nicht bekannt waren, und sagte, er „kannte diese Zahl nicht“, als er über die Kosten für den Besuch des Spiels sprach. Diese Enthüllung unterstreicht, wie die Preisstruktur in verschiedenen Teilen der amerikanischen Gesellschaft zu einem wichtigen Gesprächsthema geworden ist.
Laut einem Bericht des Guardian hat die FIFA im Dezember offiziell den Grundpreis für Tickets der Kategorie 3 festgelegt, was die günstigsten verfügbaren Plätze bei der Weltmeisterschaft 2026 darstellt. Die Plätze der Kategorie 4, die theoretisch noch günstiger wären, machen nur einen kleinen Bruchteil des verfügbaren Inventars beim Turnier aus. Dieses abgestufte System hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob Turnierorganisatoren bei einer Sportveranstaltung, die traditionell darauf abzielt, ein breites internationales Publikum anzusprechen, der Umsatzgenerierung Vorrang vor der Zugänglichkeit für Fans geben.


