Trump Camp schießt wegen Melania-Witz auf Kimmel zurück

Das Weiße Haus verurteilt Jimmy Kimmels Witz über Melania Trump und fordert ABC zum Handeln auf. Unterstützer versammeln sich hinter dem Late-Night-Moderator.
Nach einem komödiantischen Monolog, der während eines Parodieabschnitts gehalten wurde, der kurz vor einem Sicherheitsvorfall beim Abendessen der Korrespondenten des Weißen Hauses ausgestrahlt wurde, kam es zu einer erheblichen Kontroverse zwischen der Familie Trump und dem Late-Night-Fernsehmoderator Jimmy Kimmel. Der Streit dreht sich um Äußerungen des ABC-Moderators zu First Lady Melania Trump, die die Trump-Administration als zutiefst beleidigend und für eine Fernsehsendung des Netzwerks unangemessen bezeichnete.
Als Reaktion auf den kontroversen Witz forderten Melania Trump und der frühere Präsident Donald Trump öffentlich, dass ABC und seine Muttergesellschaft Walt Disney Co entschlossen gegen den Komiker vorgehen sollten. Die Aussage der Trump-Familie spiegelte ihre Ansicht wider, dass der Inhalt eine Grenze von Anstand und Respekt überschreitet, die bei der Diskussion über Mitglieder der Präsidentenfamilie gewahrt bleiben sollte. Die Forderung des Paares nach Kimmels Kündigung stellte eine Eskalation der anhaltenden Spannungen zwischen dem Trump-Lager und Mainstream-Medienvertretern dar.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, trat vor, um die offizielle Position der Regierung zu dieser Angelegenheit darzulegen und verurteilte den Late-Night-Moderator in scharfen Worten. Leavitt bezeichnete Kimmels Humor als besonders ungeheuerlich und erklärte, er habe First Lady Melania Trump während seines Monologs „ekelhafterweise eine ‚werdende Witwe‘ genannt“. Die Formulierung des Witzes schien sich auf einen hypothetischen Schaden zu beziehen, der dem ehemaligen Präsidenten widerfahren könnte, was ihn politisch brisant und kontrovers machte.
Quelle: The Guardian


