Trump feuert National Science Board: Wissenschaftler befürchten Auswirkungen auf die Forschung

Wissenschaftler sind besorgt über Trumps Entlassung von Mitgliedern des National Science Board und verweisen auf Bedrohungen für die unabhängige Forschungsförderung und die Entscheidungsfindung bei Bundeszuschüssen.
Die jüngste Entscheidung der Trump-Regierung, Mitglieder des National Science Board zu entlassen, hat Schockwellen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft ausgelöst und weit verbreitete Bedenken hinsichtlich der Zukunft der staatlich finanzierten Forschung und der Unabhängigkeit wissenschaftlicher Entscheidungsprozesse hervorgerufen. Diese umstrittene Maßnahme stellt eine deutliche Abkehr von langjährigen Traditionen dar, die die Integrität der Wissenschaftsfinanzierungsmechanismen des Landes über Jahrzehnte hinweg geschützt haben. Forscher und Akademiker im ganzen Land äußern tiefe Besorgnis darüber, welche Auswirkungen dieser Schritt auf die Entwicklung des wissenschaftlichen Fortschritts und der Innovation in den USA haben könnte.
Die National Science Foundation mit Sitz in Alexandria, Virginia, dient seit langem als Eckpfeiler für die Unterstützung der Grundlagenforschung in zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen. Die entlassenen Vorstandsmitglieder spielten eine entscheidende beratende Rolle bei der Gestaltung politischer Entscheidungen, die sich darauf auswirken, wie jedes Jahr Forschungsgelder in Milliardenhöhe vergeben werden. Ihr Fachwissen und ihre Aufsicht haben maßgeblich dazu beigetragen, ein System aufrechtzuerhalten, in dem wissenschaftliche Verdienste und nicht politische Erwägungen die Finanzierungsentscheidungen für Universitätsforscher und nationale Laboratorien bestimmen.
Verwaltungsbeamte haben darauf hingewiesen, dass diese Maßnahme Teil einer umfassenderen Initiative zur Reduzierung des Budgets und des operativen Umfangs der NSF ist. Dieser Budgetkürzungsplan hat viele in der wissenschaftlichen Gemeinschaft alarmiert, die die NSF als wesentliche Infrastruktur für die Aufrechterhaltung des Wettbewerbsvorteils Amerikas in der globalen Forschung und Innovation betrachten. Der Zeitpunkt und die Art und Weise dieser Entlassungen lassen auf einen konfrontativeren Ansatz gegenüber den Wissenschaftsbehörden des Bundes schließen, als dies in früheren Regierungen üblich war.
Quelle: NPR


