Datenschutzverletzung bei Trump Mobile: 27.000 Kunden betroffen

Trump Mobile untersucht Sicherheitslücke, die die persönlichen Daten von 27.000 potenziellen Kunden preisgibt. Namen, Adressen und Telefonnummern wurden durch einen Verstoß gegen das Vorbestellungsformular kompromittiert.
Trump Mobile, das vom Familienunternehmen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump ins Leben gerufene Mobilfunkunternehmen, hat angekündigt, dass es aktiv eine erhebliche Sicherheitslücke auf seiner Website untersucht, die möglicherweise die persönlichen Daten von etwa 27.000 potenziellen Kunden gefährdet hat, die Interesse am Kauf des charakteristischen goldfarbenen Smartphones des Unternehmens bekundet haben.
Das Unternehmen gab den möglichen Verstoß in einer offiziellen Erklärung bekannt und enthüllte, dass es sich bei dem Vorfall um unbefugten Zugriff auf Kundendaten handelte, die im Rahmen einer Vorbestellung übermittelt wurden Bewerbungsformulare. Laut der Ankündigung von Trump Mobile wird die Untersuchung mit Unterstützung unabhängiger Cybersicherheitsexperten durchgeführt, die daran arbeiten, den gesamten Umfang und die Auswirkungen der Offenlegung zu bewerten. Das Unternehmen betonte, dass bei dem Vorfall zwar personenbezogene Daten betroffen waren, sensible Finanzinformationen jedoch nicht im Spiel waren.
Zu den bei diesem Datenverstoß offengelegten Daten gehören vollständige Namen, Wohnadressen und Telefonnummern von Personen, die Formulare ausgefüllt hatten, in denen sie ihre Kaufabsicht für das markante goldfarbene Mobiltelefon von Trump Mobile zum Ausdruck brachten. Diese Daten stellen wertvolle persönliche Informationen dar, die möglicherweise für gezieltes Marketing, Social-Engineering-Angriffe oder andere böswillige Zwecke missbraucht werden könnten, wenn sie in die Hände Unbefugter gelangen.
Quelle: The Guardian


