Trump ordnet die volle Bezahlung des DHS-Personals während der Schließung an

Präsident Trump erlässt eine Durchführungsverordnung, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums während des teilweisen Regierungsstillstands Gehalt und Sozialleistungen erhalten.
Präsident Trump hat eine Durchführungsverordnung erlassen, in der erklärt wird, dass alle Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums (DHS) während des anhaltenden teilweisen Regierungsstillstands Gehalt und Sozialleistungen erhalten. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der längste derartige Shutdown in der US-Geschichte in seinen 49. Tag geht.
Die Anordnung mit dem Titel „Befreiung des Heimatschutzministeriums von der von den Demokraten verursachten Schließung“ ähnelt einer früheren, letzte Woche von Trump unterzeichneten Durchführungsverordnung, in der die Zahlung von Nachzahlungen an die von der Schließung betroffenen Agenten der Transportsicherheitsbehörde (Transportation Security Administration) (TSA) gefordert wurde.
In der neuen Richtlinie hat Trump DHS-Sekretär Markwayne angewiesen Mullin forderte, „Mittel zu verwenden, die in einem vernünftigen und logischen Zusammenhang mit den Funktionen des DHS stehen“, um sicherzustellen, dass „jeder einzelne Mitarbeiter des DHS“ während der Pattsituation entschädigt wird. Dies stellt eine erhebliche Eskalation der Bemühungen des Präsidenten dar, die Auswirkungen des Shutdowns auf die Bundesangestellten abzumildern.

Der teilweise Regierungsstillstand, der dazu geführt hat, dass Hunderttausende Bundesangestellte beurlaubt sind oder ohne Bezahlung arbeiten, begann am 22. Dezember, nachdem es den Demokraten und dem Weißen Haus nicht gelungen war, einen Kompromiss über die Finanzierung von Trumps Grenzmauer-Projekt zu erzielen. Der Präsident blieb standhaft bei seiner Forderung nach einer Mauerfinanzierung in Höhe von 5,7 Milliarden US-Dollar, ein Vorschlag, der von den Demokraten im Kongress abgelehnt wurde.
Kritiker warfen der Trump-Regierung vor, Bundesangestellte als „Verhandlungsmasse“ in der anhaltenden politischen Pattsituation einzusetzen. Der Präsident hat jedoch argumentiert, dass der Shutdown notwendig sei, um die „Krise“ an der Grenze zwischen den USA und Mexiko zu bewältigen und ein wichtiges Wahlversprechen zu erfüllen.
Die Durchführungsverordnung des DHS markiert den jüngsten Versuch des Weißen Hauses, die Belastung der vom Shutdown betroffenen Bundesangestellten zu verringern. Es bleibt abzuwarten, ob der Schritt dazu beitragen wird, die politische Blockade zu überwinden oder lediglich die Haltung des Präsidenten zur Grenzsicherheit zu stärken.
Während sich der Shutdown hinzieht, steigt die wirtschaftliche und menschliche Belastung weiter an, mit Unterbrechungen wichtiger Regierungsdienste und erheblichen finanziellen Schwierigkeiten für die betroffenen Arbeitnehmer und ihre Familien. Der Ausgang dieses hochriskanten Showdowns könnte große Auswirkungen auf Trumps Agenda und die Zukunft der US-Einwanderungspolitik haben.
Quelle: The Guardian


