Trump schlägt eine erhebliche Kürzung des NASA-Budgets vor, während die Mondmissionen fortgesetzt werden

Die von Präsident Trump vorgeschlagene Kürzung des NASA-Budgets um 23 % erfolgt nur wenige Tage, nachdem die Agentur seit über 50 Jahren Astronauten zur ersten bemannten Mondmission geschickt hat. Es wird erwartet, dass der Kongress die Kürzungen ablehnt.
In einem überraschenden Schritt hat Präsident Donald Trump eine drastische Kürzung des NASA-Budgets um 23 % vorgeschlagen, nur zwei Tage nachdem die Agentur vier Astronauten zur ersten bemannten Mondmission seit mehr als einem halben Jahrhundert geschickt hatte. Der Ausgabenvorschlag für das Haushaltsjahr 2027 ist die Eröffnungssalve im jährlichen Haushaltsverfahren, es wird jedoch allgemein damit gerechnet, dass er im Zuge der Stellungnahme des Kongresses in den kommenden Monaten große Änderungen erfahren wird.
Die vorgeschlagene Haushaltskürzung ist besonders bemerkenswert angesichts des kürzlich erfolgreichen Starts der NASA-Mission Artemis I, die zum ersten Mal seit der Apollo-Ära Astronauten zurück zum Mond schickte. Die Mission stellt einen wichtigen Meilenstein in den langfristigen Plänen der Agentur dar, eine nachhaltige menschliche Präsenz auf der Mondoberfläche aufzubauen. Trumps Haushaltsvorschlag scheint diese ehrgeizigen Ziele zu untergraben, was bei Weltraumbegeisterten und Branchenexperten Bedenken hervorruft.
Quelle: Ars Technica


