Trump entfacht erneut Fehde mit De Niro wegen „Idioten“-Kritik

Der frühere Präsident Donald Trump reagiert auf die jüngsten vernichtenden Äußerungen des Schauspielers Robert De Niro und verstärkt persönliche Angriffe und Beleidigungen.
Trump hat erneut auf den bekannten Schauspieler Robert De Niro geschossen, der den ehemaligen Präsidenten kürzlich in einem beliebten Podcast als „Idioten“ bezeichnet hatte. De Niro, ein lautstarker Kritiker von Trumps Politik und Charakter, machte diese Kommentare während einer Episode von The Best People mit Moderatorin Nicole Wallace.
In seiner Tirade beschrieb Trump De Niro als „krank, verrückt, extrem niedergeschlagen”. IQ und weint wie ein Kind“, und fügte hinzu, dass der Schauspieler „an seinem Problem mit der Wutbewältigung arbeiten muss“ und es ihm in seiner Karriere „sehr schlecht geht“. Trump warf De Niro außerdem vor, er sei „nicht in der Lage, sein Gehirn zu nutzen“ und schlug vor, dass sich der Schauspieler „auf seine Filmkarriere konzentrieren sollte, anstatt über mich und The Apprentice zu sprechen“.

Der jüngste Austausch ist nur das jüngste Kapitel in der langjährigen Fehde zwischen den beiden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wobei De Niro in der Vergangenheit Trumps Präsidentschaft und Charakter stark kritisiert hat. Im Jahr 2018 nutzte der Schauspieler während der Tony Awards bekanntermaßen einen Kraftausdruck, um Trump anzuprangern, und erhielt dafür stehende Ovationen.
Trotz der persönlichen Angriffe behauptet De Niro, dass Trump für das Amt ungeeignet sei und eine Gefahr für das Land darstelle. „Wir müssen ihn loswerden. Er wird das Land ruinieren“, sagte der Schauspieler in seinen jüngsten Bemerkungen.
Die andauernde Fehde zwischen den beiden hochkarätigen Persönlichkeiten verdeutlicht die tiefen parteipolitischen Spaltungen in den Vereinigten Staaten, wobei Trump und seine Anhänger oft persönliche Angriffe gegen Kritiker und Gegner verüben. Während die Präsidentschaftswahl 2024 näher rückt, wird der Wortgefecht zwischen Trump und De Niro wahrscheinlich weitergehen und beide Seiten ihre Positionen verdoppeln.
Quelle: The Guardian


