Trump entfernt Uran aus Venezuela, nicht aus dem Iran

Das US-Energieministerium gibt die erfolgreiche Entfernung von 13,5 kg angereichertem Uran aus einem venezolanischen Reaktor unter der Führung der Trump-Regierung bekannt.
In einem bedeutenden diplomatischen Schritt, der die Komplexität der nuklearen Nichtverbreitungsbemühungen verdeutlicht, hat die Trump-Regierung erfolgreich die Entfernung von hochangereichertem Uran aus einem südamerikanischen Land inszeniert, insbesondere jedoch nicht aus dem Iran, wo die Regierung einen Großteil ihrer nuklearpolitischen Aufmerksamkeit konzentriert hat. Die Operation stellt einen greifbaren Erfolg bei der Verhinderung der Verbreitung gefährlichen Nuklearmaterials dar, unterstreicht jedoch die umfassenderen Herausforderungen der Regierung bei der Bewältigung des umfangreicheren iranischen Nuklearprogramms.
Am Freitag gab das US-Energieministerium offiziell bekannt, dass 13,5 Kilogramm Uran – das entspricht etwa 30 Pfund – erfolgreich aus einem alten Forschungsreaktor in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, gefördert wurden. In der Ankündigung wurde „Präsident Trumps entschlossener Führungsstil“ dafür gelobt, dass er das ermöglicht habe, was Beamte als wichtige Sicherheitsoperation bezeichneten. Diese Entfernungsaktion ist ein konkretes Beispiel für das Engagement der Regierung, gefährdetes Nuklearmaterial auf globaler Ebene zu sichern, auch wenn andernorts weiterhin größere nukleare Herausforderungen bestehen.
Die Uranentfernung aus Venezuela ist Teil einer umfassenderen internationalen Anstrengung zur Konsolidierung und Sicherung der Vorräte an hochangereichertem Uran, die in zivilen Forschungsreaktoren auf der ganzen Welt verbleiben. Solche Materialien bergen erhebliche Sicherheitsrisiken, einschließlich der Gefahr von Diebstahl, Kontrollverlust oder Umleitung an feindliche Akteure oder Schurkenstaaten. Der venezolanische Reaktor, der seit Jahrzehnten als Teil der Forschungsinfrastruktur des Landes in Betrieb ist, hatte dieses gefährliche Material trotz Wechseln in der politischen Führung und in den internationalen Beziehungen behalten.
Quelle: The Guardian


