Trump ändert seine Haltung zu den Iran-Protesten und warnt vor Bedrohungen

Präsident Trump nimmt den Aufruf an die Demonstranten zurück, den Iran zu übernehmen, und sagt nun, Iraner könnten mit Drohungen rechnen, wenn sie gegen die Regierung demonstrieren.
In einer deutlichen Abkehr von seiner vorherigen Position hat Präsident Donald J. Trump seine Forderung an die iranischen Demonstranten, ihre Regierung zu übernehmen, abgeschwächt. Der Präsident warnt nun davor, dass den Iranern Drohungen drohen könnten, wenn sie weiterhin gegen das Regime protestieren, eine Abkehr von seiner früheren Befürwortung eines umfassenden Umsturzes.
Trumps erste Äußerungen deuteten darauf hin, dass die Demonstranten die Macht im Iran übernehmen sollten, ein Schritt, der eine dramatische Eskalation der anhaltenden Spannungen zwischen den USA und der Islamischen Republik bedeutet hätte. Allerdings hat der Präsident inzwischen die erheblichen Herausforderungen und Risiken erkannt, die ein solches Szenario mit sich bringt, was ihn dazu veranlasst hat, seine frühere Rhetorik abzuschwächen.
Die iranische Regierung war in den letzten Monaten mit weit verbreiteten Protesten konfrontiert, die durch eine Reihe von Missständen ausgelöst wurden, darunter wirtschaftliche Not, politische Unterdrückung und den Umgang der Regierung mit der COVID-19-Pandemie. Während die Proteste eine erhebliche Herausforderung für das Regime darstellten, reagierten die iranischen Behörden mit einem brutalen Vorgehen und setzten Sicherheitskräfte ein, um die Demonstrationen zu unterdrücken.
In seinen jüngsten Kommentaren erkannte Trump dies an
Quelle: The New York Times


