Trumps Versuch, den lateinamerikanischen Einfluss von China zurückzugewinnen

Während China jahrelang damit verbracht hat, Wirtschaftsbeziehungen in Lateinamerika aufzubauen, versucht US-Präsident Donald Trump, dem wachsenden Einfluss Pekings in der Region durch Treffen mit ideologisch ausgerichteten Führern entgegenzuwirken.
Um den wachsenden globalen Einfluss Chinas in Frage zu stellen, wird US-Präsident Donald Trump sich mit mehreren ideologisch orientierten lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs treffen, um die amerikanische Dominanz in der Region wieder zu stärken. Seit Jahren baut China kontinuierlich wirtschaftliche und politische Beziehungen in ganz Lateinamerika auf und stellt Kredite, Investitionen und Handelsabkommen bereit, die den Einfluss der USA nach und nach untergraben haben.
Während die Trump-Regierung nun versucht, Pekings regionalen Ambitionen entgegenzuwirken, wird sich der Präsident mit den Präsidenten Brasiliens, Kolumbiens und Ecuadors zusammensetzen – allesamt rechtsgerichtete Regierungen, die mit Chinas autoritärem Modell in Konflikt geraten sind. Ziel der Treffen ist es, eine erneuerte Vision der amerikanisch-lateinamerikanischen Zusammenarbeit zu fördern, die die gemeinsamen Werte der Demokratie und der freien Märkte gegenüber Chinas staatlich gelenktem Kapitalismus in den Vordergrund stellt.
Quelle: BBC News


