Trumps umstrittener Vorstoß zu niedrigeren Zinssätzen: Ein Szenario einer Bananenrepublik?

Die ehemalige Vorsitzende der US-Notenbank Janet Yellen warnt davor, dass Trumps Forderungen nach niedrigeren Zinssätzen zur Senkung der Schuldenkosten Taktiken widerspiegeln, die in „Bananenrepubliken“ zu beobachten sind und die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Inflation bergen.
Trumps unermüdlicher Drang, die Zinsen durch die Federal Reserve zu senken, hat scharfe Kritik von der ehemaligen Fed-Vorsitzenden Janet Yellen hervorgerufen, die davor warnt, dass die Taktiken des Präsidenten denen einer „Bananenrepublik“ ähneln.
Yellen, die von 2014 bis 2018 als Chefin der US-Notenbank fungierte, argumentiert, dass Zinssenkungen nur dazu dienen, die Zinsen zu senken Die Kreditkosten der Regierung für ihre Schulden in Höhe von 39 Billionen US-Dollar können dazu führen, dass die Inflation außer Kontrolle gerät.
Der Präsident hat die Federal Reserve wiederholt aufgefordert, die Zinssätze zu senken, ein Schritt, der es für die Regierung billiger machen würde, ihre enorme Schuldenlast zu bedienen. Yellen weist jedoch darauf hin, dass eine solche politisch motivierte Geldpolitik eher für Entwicklungsländer mit schwachen Institutionen charakteristisch ist als für die größte Volkswirtschaft der Welt.


