Trumps Krypto-Unternehmen verklagt Justin Sun wegen Verleumdung

World Liberty Financial reicht Verleumdungsklage gegen den Hongkonger Krypto-Unternehmer Justin Sun ein und wirft ihm eine koordinierte Kampagne vor, um den Ruf des Unternehmens zu schädigen und die Token-Preise zu manipulieren.
World Liberty Financial, das von Donald Trump und seinen Söhnen mitgegründete Kryptowährungsunternehmen, hat seinen Rechtsstreit gegen den prominenten Krypto-Unternehmer Justin Sun verschärft, indem es beim Gericht des Bundesstaates Florida eine Verleumdungsklage eingereicht hat. Das Unternehmen kündigte die rechtlichen Schritte am Montag an und markierte damit einen bedeutenden Wendepunkt im anhaltenden Streit zwischen dem ehrgeizigen Blockchain-Projekt und einem seiner einflussreichsten frühen Unterstützer. Die Klage, die über Social-Media-Plattformen öffentlich bekannt gegeben wurde, stellt einen dramatischen Wandel von einer Geschäftspartnerschaft hin zu einer rechtlichen Auseinandersetzung dar.
Der eingereichten Klage zufolge wirft World Liberty Financial dem in Hongkong ansässigen Unternehmen Justin Sun vor, eine „öffentliche Verleumdungskampagne“ inszeniert zu haben, die darauf abzielt, die Glaubwürdigkeit und das Ansehen des Unternehmens auf dem Markt zu untergraben. In der Verleumdungsklage wird behauptet, Sun habe eine bewusste und koordinierte Anstrengung unternommen, um den Ruf des Unternehmens bei Investoren und der breiteren Kryptowährungsgemeinschaft zu „vernichten“. Diese Anschuldigungen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt, da der Kryptowährungssektor weiterhin große Aufmerksamkeit von traditionellen Wirtschaftsführern und politischen Persönlichkeiten auf sich zieht.
In der Klage wird außerdem behauptet, dass Sun erhebliche Bestände an WLFI-Tokens unrechtmäßig und ohne entsprechende Genehmigung an Binance, eine der weltweit größten Krypto-Börsen, übertragen habe. Diese Token sind mit bedeutenden Stimm- und Governance-Rechten innerhalb des World Liberty Financial-Ökosystems ausgestattet, sodass ihre Übertragung für die Führung des Unternehmens Anlass zu ernsthafter Sorge gibt. Die unbefugte Bewegung dieser Governance-fähigen Token hat angeblich die Entscheidungsstruktur und die institutionelle Integrität des Projekts beeinträchtigt.


