Trumps gefährlicher Marsch in Richtung Krieg mit dem Iran: Unklare Motive, Anklänge an den Irak

Mohamad Bazzi warnt davor, dass die aggressive Haltung der Trump-Regierung gegenüber dem Iran die fehlerhafte Logik widerspiegelt, die zum Irak-Krieg geführt hat, und Anlass zur Besorgnis über einen unnötigen und verheerenden Konflikt gibt.
Nach den irreführenden und fehlerhaften Begründungen der US-Regierung für die Invasion im Irak im Jahr 2003 ist die Welt erneut besorgt über den Marsch in Richtung Krieg mit dem Iran. Wie Mohamad Bazzi anmerkt, hat die Regierung keine klaren, zwingenden Argumente für ihr zunehmend feindseliges Vorgehen gegen den Iran geliefert und damit die falschen Begründungen wiederholt, mit denen der Irak-Krieg rechtfertigt wurde.
So wie George W. Bush 2002 in einer Fernsehansprache seine Argumente für den Einmarsch in den Irak darlegte und vor Saddam Husseins angeblichen Massenvernichtungswaffen warnte und der Gefahr eines Atomangriffs hat die Trump-Administration kein ähnlich transparentes und gut begründetes Argument für ihren konfrontativen Ansatz gegenüber dem Iran vorgelegt. Bazzi weist darauf hin, dass sich das Waffenprogramm des irakischen Regimes als nichtexistent herausstellte und die Begründung der Regierung auf manipulierten Geheimdienstinformationen und offenen Lügen beruhte.


